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In 10 Tage quer durch Ontario

Zwischen Toronto und Ottawa bereisten wir eine Reihe von atemberaubenden Metropolen, faszinierenden Landschaften und spaktakulärer Naturwunder.

Wir lieben Canada

Der Startort unserer Canada Rundreise in Toronto war im wahrsten Sinne des Wortes heiß! Nicht ganz so heiß wie die spätere Fahrt auf den CN Tower zum Dinner. Aber immerhin hatten wir, bei Ankunft im September, 30 Grad auf dem Thermometer stehen. Ein stolzer Wert während des  Indian Summers! Umso ärgerlicher war es, dass wir eine Mission zu erfüllen hatten, bevor wir die pulsierende Stadt erleben durften! Die Mission unter dem Titel „wie haue ich einen 200 Dollar Gutschein auf den Kopf‘‘ , drohte in einem Desaster zu enden. Erst kurz vor Feierabend schafften wir es, die letzten verfügbaren Dollar in Strumpfhosen einzutauschen. Es ist nicht einfach zwischen den 200 Geschäften im Eaton Center, eine Auswahl zu treffen.

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Die Stadtrundfahrt am nächsten Morgen war (wie das Wetter) nicht mehr ganz so heiß. Der frische Fisch, der uns im riesigen St. Lawrence Market zwischen all den anderen Leckereien serviert wurde war dafür umso heißer! Für den Rest des Tages ließen wir uns einfach durch die Metropole treiben… dabei kamen wir natürlich nicht an China Town mit ihren unzähligen Souvenirshops vorbei. Hier legten wir übrigens den Grundstein für unser Übergepäck. Nach einem ausgiebigen Burgerfrühstück im Hotelbett  ging es weiter. Ziel waren die Niagara Falls.

Von Toronto zu den Niagara Falls

Ein wirklich sehenswertes Städtchen mit architektonischen Meisterwerken. Was hier allerdings etwas im Stadtbild stört, sind die Wasserfälle. Nein im Ernst, die Niagara Falls sind ein atemberaubendes Naturspektakel. Wer die Amerikaner kennt,  kann sich vorstellen, dass die Natur bis aufs Letzte vermarktet wird. Von der „Maid of the Mist“ aus hatten wir feuchten Kontakt mit den Fällen und während des Helicopterfluges feuchte Hände. Die Tatsache, dass Bruce Willis und zahlreiche weitere Promis schon die Niagara Fälle aus der Vogelperspektive betrachtet haben, machte es auch nicht besser. Hier in Niagara haben wir auch ein amerikanisches Casino bestaunt. Zwar hatten wir uns ernsthaft vorgenommen, den ein oder anderen Schein zu erzocken (wir hätten dafür sogar unser Zimmer untervermietet), doch der ohrenbetäubende Lärm der „einarmigen Banditen“ zerbrach jeglichen Siegeswillen.

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Ab nach Keene…

Nun stand Keene auf dem Programm unserer Canada Rundreise. Den Namen haben bisher die wenigsten Kanadier gehör. Bei sintflutartigen Regenfällen fuhren wir mit 20 Mph wieder an Toronto vorbei bis wir nach 3 Stunden in dem kleinen Dorf direkt am Rice Lake angekommen waren. Hier erwartete uns ein Cottage mit Privatsteg und Kamin. Genau das richtige nach 4 Tagen Dauerbeschallung aller Sinneskanäle. Wir hätten uns wirklich in Ruhe erholen können, wenn da nicht unser Jagdtrieb gewesen wäre. Wir wollten doch so gerne einen Bären sehen und erlegen…! Also verbrachten wir einen Großteil des Aufenthaltes im Wald… doch leider haben wir keinen Bären erblickt. Unser Versuch das Abendessen bei Kanufahrt selbst zu fangen fiel auch ins Wasser. Im Supermarkt hatten wir mehr Erfolg… beim Anwerfen des Grills wiederum weniger. Die Tage in der Natur zählen für uns zu den absoluten Highlights.

Prince Edward war ein Langeweiler

Leider mussten wir nach 2 Tagen weiter in Richtung Picton. Hier im Prince Edward County, hat uns nicht wirklich viel gefallen. Es könnte daran liegen, dass wir nicht stundenlang Käse und Wein verköstigen wollen bzw. Glasbläsern beim Glasblasen zusehen wollen. Wenigstens aber haben wir auf dem Weg hierher einen Bären gesehen, einen Waschbären nämlich, tot am Straßenrand liegend. Laut Auskunft der Kanadier ist Ende September nicht die richtige Zeit, Bären zu jagen, da dann die Tiere noch genügend Fressen im Wald finden und nicht oder selten diesen verlassen.

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Am nächsten Morgen zog es uns weiter nach Kingston. In der kleinen Universitätsstadt lockte uns nicht das bekannte Fort Henry… sondern ein Eishockeyspiel der OHL am Abend.  Super Spiel… das Ergebnis war Nebensache, aber im Land des Eishockeys ein Spiel zu erleben war geil.
Auf dem Weg zu unserer letzten Station machten wir halt bei den berühmten Thousand Islands. Anstatt hier zu verweilen, mussten wir weiter in Canadas Hauptstadt. Ottawa am Sonntag ist recht langweilig und die Straßen recht einsam. Wir warfen einen schnellen Blick auf die Regierungsgebäude und genossen anschließend die Eindrücke, Erfahrungen und uns selbst bei einem Canadian und einem Burger im Restaurant um die Ecke!

Das war unsere Canada Rundreise in Kurzform. Natürlich gibt dieser Bericht  nur einen Bruchteil aller Erlebnisse wieder…

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